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Aufbau und Bedienung
Die Durchflussmessgeräte F VA Trogflux bestehen in ihren Hauptbestandteilen
aus dem Kunststoff-Messkonus mit Schwebekörper und den Anschlussteilen. Die
Anzeige erfolgt direkt auf der am Messkonus befindlichen Skala (z.B. in
l/h). Die Ablesekante ist an der Stelle des größten Durchmessers des
Schwebekörpers.
Besondere Merkmale
• Produktskalen für Flüssigkeiten und Gase
• Einfache Montage und Handhabung
• Preisgünstige Kunststoffausführung
• Kurze Lieferzeiten bei Standardversionen
Anschluss und Arbeitsweise
Der Schwebekörper ist bei bestimmten Gerätegrößen für die Transportsicherung
in ein Kunststoffnetz eingelegt. Dieses muss vor dem Einbau nach oben aus
dem Messgerät herausgezogen werden. Danach sollte die freie Beweglichkeit
des Schwebekörpers im Messkonus noch einmal überprüft werden.
Das Gerät muss vertikal und spannungsfrei eingebaut werden. Reduzierungen,
Erweiterungen oder Regelorgane vor bzw. hinter dem Messgerät haben bei
Flüssigkeiten keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit. Bei Gasen ist
allerdings zur Vermeidung von Kompressionsschwingungen der Einbau des
Messgerätes vor Ventilen zu empfehlen. Da Schwebekörper-Durchflussmesser
sehr empfindlich auf Durchflussänderungen reagieren, sollten die Regelorgane
stets langsam verstellt werden. Die Kalibrierung erfolgt für definierte
Messstoffbedingungen. Abweichungen der Dichte, des Druckes oder der
Temperatur bei Gasen, sowie Dichte- und Viskositätsänderungen bei
Flüssigkeiten bewirken Messfehler. Es ist unbedingt auf die Einhaltung der
Kalibrierbedingungen zu achten. Deshalb sind bei der Bestellung auch
unbedingt Angaben über den Messstoff, die Dichte und die Viskosität bei
Betriebstemperatur und Druck anzugeben. Bei Gasen ist der genaue Bezugspunkt
des Druckes (Überdruck oder Absolutdruck) zusätzlich erforderlich. Ein
nachträglicher Anbau von Kontaktschaltern ist nur möglich, wenn die
Schwebekörper mit eingesetzt.
Maße
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Anschluss |
Baumaße bei Einlegeteilen |
Gewicht |
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PVC-
Klebe-
muffe
[mm]
(inch) |
Innenge-
winde
Muffe |
mit
Innen-
gewinde
|
Mit PVC-
Klebemuffen |
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D |
|
A±4[mm]
(A±0,16in) |
A±4[mm]
(A±0,16in) |
B±4[mm]
(B±0,16in) |
etwa kg
(lb) |
|
20 (0,79) |
G1/2 |
344
(13,54) |
340
(13,39) |
306
(12,05) |
0,4
(0,88) |
|
32 (1,26) |
G1 |
353
(13,90) |
352
(13,86) |
306
(12,05) |
0,7
(1,54) |
|
63 (2,49) |
G2 |
372
(14,65) |
382
(15,04) |
306
(12,05) |
2,2
(4,85) |
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Auswahl Schwebekörper
Es werden drei Ausführungen von Schwebekörpern angeboten:
• Schwebekörper ungeführt
• Schwebekörper geführt
• Schwebekörper viskositätsstabil
Der Einsatz der viskositätsstabilen Schwebekörpern ist ab folgenden
Viskositätsgrenzen erforderlich:
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Messkonus |
mPa∙s (cp) |
|
C
125 bis C 315 |
≥ 3 |
|
D
650 bis D 2500 |
≥
5 |
|
E
4000 bis F 10000 |
≥
8 |
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Kontakteinrichtung
Die bistabile Kontakteinrichtung K18 besteht aus einem Kontakt-Federsatz,
der in einem schutzgasgefüllten Glasröhrchen eingeschmolzen ist. Die
Kontaktfedern werden durch einen festjustierten Magneten derart polarisiert,
dass sie ein bistabiles Verhalten zeigen.
Es gibt zwei Kontakte zur Auswahl:
• K 18 A: Kontakt schließt bei Unterschreiten des Grenzwertes • K 18 B:
Kontakt schließt bei Überschreiten des Grenzwertes
Technische Daten Kontakte
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Bezeichnung |
K18 A, K18 B |
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Gehäuse/Stecker |
PP/PA 6 |
|
Kontaktwerkstoff |
Rhodium |
|
Schutzart |
IP65 |
|
Umgebungstemperatur |
-20 bis +80 °C / -4 bis
176 °F |
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max. Schalthäufigkeit |
5/min |
|
max. Schaltleistung
Leistungsangabe gilt
für ohmsche Belastung, bei induktiver Belastung ist Schutzbeschaltung
erforderlich |
AC 250 V/0,5
A/10 VA
DC 250 V/0,5
A/5 W
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Anwendungsbereich |
siehe oben |
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Aufbau und Arbeitsweise |
siehe oben |
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Messprinzip |
Schwebekörper |
|
Eingang |
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|
Durchfluss |
von unten nach oben |
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Druckgrenze |
max. 10 bar
(145 psi) s. Seite 3 |
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Einsatzbedingungen |
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Umgebungsbedingungen |
|
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Temperaturgrenzen |
|
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·
für Trogamid
Messkonus
·
für
Polysulfon-Messkonus
·
Druck-&
Temperaturgrenzen
|
max. 60°C (140°F) (bei
Wasser 50°C (122 °F)
max. 90°C
(194°F)
siehe Tabelle
Seite 3 |
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Messstoffbedingungen |
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Messgenauigkeit |
Klasse 2,5
(gem. VDE/VDI 3513, Blatt 2) |
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·
Messbereich |
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- für
Flüssigkeiten |
12,5 l/h bis 25 m³/h /
0,055 bis 110 USgpm |
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- für Gase |
200 l/h bis 430 m³/h /
0,118 bis 0,253 scfm |
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alle Flüssigkeiten mit
einer anderen Dichte als 1 kg/l / 62,43 lb/cu.ft und alle Gase erhalten
eine Sonderskalierung |
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·
Einheiten
Messgrösse |
l/h (bis Messkonus
D2500)
m³/h (ab Messkonus
E4000) |
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Konstruktiver Aufbau |
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Messrohranschlüsse |
PVC-Klebemuffe,
Innengewinde, Temperguss |
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Werkstoff |
|
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·
Messkonus |
Trogamid, Polysulfon |
|
·
Anschluss |
|
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-
Überwurfmutter |
PVC, Temperguss |
|
-
Einlegeteil |
PVC, Temperguss, Stahl,
Edelstahl |
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·
Schwebekörper |
Edelstahl W.-Nr. 1.4305
/ 303, W-Nr. 1.4571 / 316 Ti, PVC, Aluminium |
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·
Führungsstange |
Edelstahl W.-Nr. 1.4571
/ 316 Ti (bei Messkonus C 125 bis D 2.500 optional) |
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·
Dichtung |
Perbunan (bei
Trogamid-Messkonus), Viton (bei Polysulfon-Messkonus), EPDM (bei
Trinkwasseranlagen) |
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·
Anschlag |
Polysulfon |
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Zertifikate und Zulassungen |
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Einteilung nach
Druckgeräterichtlinie (DGRL 97/23/EG) |
Für Gase Fluidgruppe 2
und Flüssigkeiten Fluidgruppe 1; erfüllt Anforderungen nach Artikel 3,
Absatz 3 (gute Ingenieurpraxis SEP) |
Verwendungshinweis
Die Verantwortung für diese Messgeräte hinsichtlich Eignung,
bestimmungsgemäßer Verwendung und Korrosionsbeständigkeit der verwendeten
Werkstoffe gegenüber dem Messstoff liegt allein beim Betreiber. Es muss
insbesondere sichergestellt sein, dass die ausgewählten Werkstoffe der
medienberührten Teile des Messgerätes für die verwendeten Prozessmedien
geeignet sind. Das Gerät darf nur in den in der Betriebsanleitung
angegebenen Druck und Spannungsgrenzen eingesetzt werden. Bei
Oberflächentemperaturen > 70 °C sollte ein Berührungsschutz vorgesehen
werden. Der Berührungsschutz muss so gestaltet sein, dass die max. zulässige
Umgebungstemperatur am Gerät nicht überschritten wird. Vor Austausch der
Messrohre ist zu prüfen, dass das Gerät frei von gefährlichen Medien und
Drücken ist. Das Gerät erfüllt die Anforderungen nach Artikel 3 Absatz 3 der
Druckgeräterichtlinie 97/23/EG. Die gefährlichsten zulässigen Medien sind
Gase der Gruppe 2.
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